Häufige Fragen: Patenschaften für Flüchtlinge

  • Freiwilliges Engagement

Sie interessieren sich dafür, eine Patenschaft für einen Flüchtling zu übernehmen? Hier erfahren Sie, wieviel Zeit Sie aufbringen sollten und an wen Sie sich wenden können.

© Bernd Roselieb

Toben, lernen, sich austauschen: Nicole Scherzer (blaue Bluse) mit Diana Alakhras, Rami Almourtada und den beiden Söhnen.

Fragen und Antworten

Als Pate oder Patin helfen Sie einem Flüchtling, sich in Deutschland  zurechtzufinden. Sie begleiten ihn zu Behörden, helfen beim Ausfüllen von Formularen, bei Fragen im Alltag oder beim Spracherwerb. Sie können aber auch  einfach Freizeit mit ihm verbringen. Es geht bei einer Patenschaft nicht darum, professionelle Sozialarbeit und Begleitung zu ersetzen.  Eine Patenschaft verpflichtet Sie rechtlich zu nichts. Wieviel Zeit Sie dafür aufbringen, bestimmen Sie selbst. Der Kontakt zu dem Flüchtling sollte allerdings verlässlich sein.

Wer sich als Flüchtlingspate engagieren möchte, sollte sich für einen Mindestzeitraum von sechs Monaten verpflichten und 3-4 Stunden pro Woche für die Hilfe einplanen.

Ja. Die Organisationen, die Patenschaften vermitteln, bieten Gruppensupervision und regelmäßige Gespräche an,  zum Austausch über die Erfahrungen und zu kollegialer Beratung.

Das hängt vom Projektstandort ab. Für eine Patenschaft zahlt der Staat 200 Euro pro Jahr. Manche Träger zahlen diesen Betrag den Paten, andere investieren das Geld in die Begleitung der Paten.

Redaktion: Diakonie/Justine Schuchardt